Santjer verbindet: Vermittlerin zwischen dem Cuxland und Hannover zu Besuch

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Uwe Santjer stellte sich am vergangenen Montag die seit dem 3. Januar 2014 im Amt tätige Landesbeauftragte für Regionalentwicklung Jutta Schiecke in Cuxhaven vor. Eingeladen waren neben den Samtgemeinde- und Gemeindebürgermeistern, dem Bürgermeister der Stadt Cuxhaven und dem Landrat des Landkreises Cuxhaven auch Vertreter der Landvolkverbände Wesermünde und Hadeln.

Die 59-jährige Sozialwissenschaftlerin, die sich als Ansprechpartnerin und Mittlerin zwischen der Landesregierung und den elf niedersächsischen Landkreisen des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg sieht, erklärte ihre Hauptaufgaben darin, landkreisübergreifend nach förderwürdigen Schwerpunktthemen und Projekten zu fahnden.

In der nächsten Förderperiode 2014 bis 2020 werden rund ein Drittel weniger Fördergelder der EU in die Regionen fließen. Umso wichtiger sei es, „die Ressourcen so zu verteilen, dass jeder etwas abbekommt“, so Uwe Santjer, “damit die kleinen Kommunen nicht das Nachsehen haben.“ Subventionen werden nicht länger im „Gießkannenprinzip“ verteilt, sondern Ziel ist es, Projekte flächenmäßig zu bündeln. „Wir können nicht mehr in jedem Dorf ein Gemeinschaftshaus bauen oder überall ein Amt vorhalten“, begründete Schiecke die neue Verfahrensweise.

Aus den Gesprächen mit den Anwesenden nimmt die Landesbeauftragte eine Wunschliste mit zurück nach Lüneburg und Hannover, auf der die Themen Hochwasserschutz, Tourismus und landwirtschaftlicher Wegebau ganz oben stehen. Abschließendes Ziel muss es sein, „auf regionaler Ebene gemeinsam Prioritäten zu formulieren, um so die Chance für mehr Solidarität zu wahren“, so Uwe Santjer.