Arbeitskreis Soziales der SPD-Landtagsfraktion war auf Klausurtagung in Cuxhaven

Zwei Mal im Jahr geht der Arbeitskreis Soziales der SPD-Landtagsfraktion auf Klausurtagung, denn die zu bearbeitenden Themen sind vielfältig und komplex. In dieser Woche tagte der Arbeitskreis unter Leitung des Sprechers und stellv. Fraktionsvorsitzenden Uwe Schwarz in Cuxhaven. Vier Tage arbeitete man über 30 Tagesordnungspunkte ab. „Die Bedingungen in Cuxhaven waren optimal, der Diskurs mit vielen externen Fachleuten fruchtbar“, sagt Schwarz zum heutigen Abschluss der Klausur.

Unser Foto zeigt (von links) Uli Watermann (Hameln), Ulla Großkurt (Osnabrück), Uwe Santjer, SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Cuxhaven, Vorsitzender Uwe Schwarz (Bad Gandersheim), Petra Tiemann (Stade), Heiner Heggemann (Hannover) und Marco Brunotte (Langenhagen).

Die Sozialdemokraten tagten in einem Hotel in Duhnen.

Uwe Santjer, Bürgermeister der Stadt Cuxhaven und SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Cuxhaven, nutzte die Klausur, um zu ausgewählten Themen mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Vor allem die Förderung von Familien liegt ihm am Herzen. Er tauschte sich vor allem zu Kinderschutz, Jugendwerkstätten und Jugendsozialarbeit mit den Experten aus.

Die Sozialpolitiker beschäftigten sich u.a. mit der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft in Niedersachsen, arbeiteten an der Gestaltung von Seniorenmitwirkungsrechten und der künftigen Wohnungsbauförderung, diskutierten den Skandal im Bereich Organtransplantationen und aktuelle Fragen der Pflegepolitik.

„Gerade im Pflegebereich gibt es kaum Fortschritte in Niedersachsen. Der so genannte Pflegepakt funktioniert nicht“, resümiert Uwe Schwarz. Unter der CDU/FDP-Landesregierung habe sich die Pflegesituation in Niedersachsen dramatisch verschärft. Schwarz: „Bei der Fachkräftequote in Pflegeeinrichtungen liegt das Land auf dem viertletzten Platz im Bundesgebiet.“ Der Mangel an Pflegekräften sei immens. „Die Menschen werden älter, es wird mehr Pflege benötigt, aber in Niedersachsen werden pro Jahr 500 bis 1000 Pflegekräfte zu wenig ausgebildet. Wir müssen die Pflege nachhaltig aufzuwerten.“