Santjer verbindet: Besuch zum Tourismus in Land Wursten

Ein weiterer Termin im Rahmen Gesprächsreihe „Santjer verbindet“ führte den SPD-Kandidaten für die Landtagswahl 2013 kürzlich nach Dorum und Wremen. Dort traf er sich mit Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Neumann, der Kurdirektorin Sandra Langheim und dem SPD-Ratsherren Hanry Kowalewski. Schwerpunkt des Gespräches war die Information über das Thema „Tourismus“.

Uwe Santjer zu Besuch in Dorum und Wremen

„Mir ging es im Wesentlichen um drei Punkte. 1. Eine Bestandsaufnahme zum Tourismus, 2. Die mögliche Zusammenarbeit in der Region und 3. Die Erwartungen an die Landespolitik,“ so Santjer, „denn das Land Wursten ist mit 1,1 Mio Übernachtungen der zweitgrößte Tourismusstandort in der Region .“

Von seinen Gesprächspartnern erfuhr er, dass in Dorum der Schwerpunkt der Werbung auf Familien mit Kindern gelegt wird, während in Wremen mit 300.000 Gästeübernachtungen, hauptsächlich Paare ohne Kinder und Senioren Urlaub machen. Ein wichtiges Thema in beiden Orten ist der naturnahe Tourismus. Die Experten zum Thema Tourismus betonten, dass durch den Tourismus in der Region der Freizeitwert für alle, auch die Einwohner, gestiegen sei.

Weitere Pläne zur Förderung des Tourismusstandortes Dorum/Wremen sind: Die Verbesserung der Aufenthaltsqualität etwa durch den Bau weiterer Spiel- und Sitzplätze, der Ausbau der Fitnessmöglichkeiten und das Aufstellen von Liegen am Strand. Die größte Gästeattraktion, so eine Befragung der Gäste, ist das Wellenbad, das derzeit neu gebaut wird. Seine Eröffnung ist für den 14. Mai 2013 geplant. Es kann mit der Kurkarte kostenlos genutzt werden. Die noch fehlenden Angebote für Fitness, Sauna und Thalasso, so die Gesprächspartner von Santjer, könnten mithilfe von Investoren errichtet werden. Hier bemüht sich Wolfgang Neumann, seit 22 Jahren Samtgemeindebürgermeister, weitere Fördertöpfe aufzutun.
„Ich unterstütze den Wunsch nach einer ‚Dachmarke‘ gemeinsam mit Bremerhaven für Cuxhaven, Land Wursten und Nordholz, das ist ein Fazit meines Besuches“, sagt Uwe Santjer, „gemeinsame Werbung in allen Medien“. Es muss ein gemeinsames Dach gefunden werden, unter dem sich alle Beteiligten wiederfinden, denn „wichtig ist der Radius der Gäste, nicht der Ortschaften, die um die Gäste werben.“ Als weiteres Ergebnis des Gespräches fasst Santjer zusammen: „ Nicht jedes Angebot muss in allen Orten vorgehalten werden, ein Bäderbus könnte die Gäste in die Orte bringen, in denen andere Möglichkeiten geboten werden.“

Im Landtag will Uwe Santjer sich dafür einsetzen, dass der Tourismusansatz wieder in den Finanzausgleich kommt, denn „strukturschwache Regionen mit schlechter Steuerkraft müssen besser gestützt werden“. Die Prädikatisierungen müssen seiner Ansicht nach überarbeitet werden. Für Santjer ist ein Abbau der Bürokratie erstrebenswert, da die Ministerialbürokratie immer stärker wird, die Vergabevorschriften werden immer umfangreicher. Für Dorfkommunen sind sie nur schwer durchschaubar und kaum leistbar, so dass sie nicht an die Förderleistungen des Landes kommen. Hier Abhilfe zu schaffen, ist ein Ziel des Kandidaten.