Liebe Wählerinnen und Wähler,

ich wünsche Ihnen das Beste für das kommende Jahr. Und wenn ich schon bei Wünschen bin: Ich wünsche mir für uns, für Cuxhaven, Langen, Land Wursten, Nordholz und für ganz Niedersachsen, dass das kommende Jahr ein ganz besonderes wird. Denn im nächsten Jahr haben Sie, haben wir gemeinsam, die Chance, die Zukunft Niedersachsens zum Besseren zu verändern. Denn am 20. Januar 2013 wird in unserer Heimat, dem schönsten Bundesland der Welt, ein neuer Landtag gewählt.

Sie, die Wählerinnen und Wähler, haben es in der Hand, unserem Land neue Perspektiven zu eröffnen. Denn Niedersachsen braucht den Wechsel. Schwarz-Gelb darf in Niedersachsen nicht länger eine Politik des Stillstands als Erfolgsstory verkaufen. Niedersachsen hat es verdient, sich unter Rot-Grün endlich weiterentwickeln zu dürfen. Es gibt unzählige Themenfelder, bei denen Schwarz-Gelb im Land schlicht versagt hat. So ist Niedersachsen, neben Bayern, eines der letzten beiden Bundesländern, die Studiengebühren verlangt. Eine rot-grüne Landesregierung in Niedersachen wird diese Ungerechtigkeit beenden! Es darf nicht sein, dass die Chance auf eine akademische Ausbildung vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Der Weg zu guter Bildung und guter Ausbildung muss wieder allen offen stehen. Und dieser Weg beginnt nicht in der Grundschule, sondern bereits in den Krippen und Kitas im Land. Hier wird der Grundstock für die Bildung der Kinder, unser wichtigstes Gut für die Zukunft, gelegt. Und dafür brauchen wir motivierte und gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher und ausreichende Betreuungsplätze. Dabei werden wir die Bedingungen für Erzieherinnen verbessern müssen. Zwei Erzieher für 15 Kinder unter drei oder 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahre lassen die nötige individuelle Begleitung und Förderung der Kinder kaum zu.

Und auch in den Grundschulen und Schulen im ganzen Land zeigt sich das Versagen der schwarz-gelben Landesregierung. Vielfach wurde der Elternwille, der Wunsch nach Ganztagsschulen, nach verlässlicher Nachmittagsbetreuung und verlässlichem Unterricht ohne ständigen Unterrichtsausfall, seitens der Landesregierung ignoriert oder mit warmen Worten beschwichtigt, auf die jedoch selten Taten folgten. So darf man Eltern, mündige Wählerinnen und Wähler, nicht behandeln. Der Elternwille muss für jede Landesregierung eine Verpflichtung sein und dessen Erfüllung ein Gradmesser für die Glaubwürdigkeit. Auch hier hat Schwarz-Gelb klar versagt. Als Vater von zwei Töchtern musste ich in der eigenen Familie erleben, was das verkürzte Abitur angerichtet hat. Das können wir Eltern nicht weiter unterstützen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Bereich der Energiewende. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat hier völlig den Anschluss und den Blick für die Realitäten an der Küste verloren. Deutschland braucht und will die Energiewende. Aber in Niedersachsen, bei uns an der Küste, steckt die Offshore-Industrie in einer tiefen Krise. Viele unserer Freunde und Nachbarn sind direkt betroffen, haben ihre Arbeit schon verloren oder bangen um deren Verlust. Die Bundesregierung verunsichert die Bevölkerung mit Ihrer Vorgehensweise. Das dürfen wir nicht länger zulassen. Bei der Energiewende geht es im Wesentlichen um den Klima- und Umweltschutz, sowie um Wirtschaftsförderung. Eine auch für unsere Region einmalige Chance steht auf der Kippe.
Bei meinen Firmenbesuchen und vor allem bei Gesprächen mit den Gewerkschaften und mit Arbeitnehmervertretern aus den Hafenbetrieben in Bremerhaven wird deutlich, wie viele es Menschen es gibt, die von ihrem Lohn nicht leben können. Der Trend zum Zweit- und Drittjob muss über einen gesetzlichen Mindestlohn gestoppt werden.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
neben den hier skizzierten und weiteren politischen Inhalten, ist die Kandidatin, der Kandidat ausschlaggebend für Ihre Wahlentscheidung. Ich hoffe, Sie spüren mein ehrliches Interesse für Ihre Belange und erkennen meinen Politikstil des Dialogs an.
Am 20.01.13 entscheiden wir gemeinsam über unsere Zukunft, aber auch über die unserer Eltern und Kinder