Kündigungen und Arbeitsplatzabbau: Wir müssen gegensteuern

Uwe Santjer und Gunnar Wegener sind entsetzt über die sich häufenden Meldungen über Kündigung und Arbeitsplatzabbau in Betrieben in unserer Stadt und Region. Uwe Santjer, Landtagskandidat der SPD, was hier im Moment auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserer Stadt einstürzt, ist schon dramatisch. Kündigungen bei CSC, Massenentlassungen bei Voss, Arbeitsplatzabbau bei Bäckerei Böhn und insgesamt Schwierigkeiten im Bereich der Windenergie.

Viele Menschen haben sich auf die Zusagen der Firmen und der Politik verlassen und sind in unsere Region gekommen um insbesondere im Bereich der Windenergie um zukunftssichere Arbeitsplätze zu erhalten.
Jetzt müssen sie schmerzhaft erleben, dass möglicherweise vieles auf Sand gebaut war. Dies ist gerade jetzt unerträglich. Hier zeigt sich nach den Worten von Uwe Santjer, dass das zögerliche Handeln von Bund und Land in der Energiewende unmittelbare Auswirkungen auf die Lebenssituation der Arbeitnehmer in unserer Region hat. Statt Arbeit und Brot – Unsicherheit und Enttäuschungen!
Uwe Santjer und SPD-Fraktionsvorsitzender Gunnar Wegener rufen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Cuxhaven auf, sich am 22.12.2012 an der Demonstration des Betriebsrates der Ludwig Voss GmbH. und der IG BAU zu beteiligen. Gunnar Wegener: Wir müssen hier ein Zeichen setzen und zeigen, dass die Menschen in unserer Stadt aufstehen und für sichere Arbeitsplätze zu kämpfen.

Gerade am Beispiel der Fa. Ludwig Voss GmbH. macht Uwe Santjer deutlich und erwartet von der Unternehmensführung, dass die im letzten Jahr versprochene Arbeitsplatzsicherheit eingehalten werden muss. Uwe Santjer weiß aus Gesprächen mit Beschäftigten und Betriebsrat, dass es keine Auftragsprobleme gibt. Beschäftigung ist genug da. Und völlig widersinnig ist es, dass Bildungsträger in dieser Region für den Mutterkonzern der Ludwig Voss GmbH. Betonbauer ausbilden.
SPD Bundestagskandidat Gunnar Wegener erwartet gerade von dem Strabag-Konzern, dass er zu seinen Zusagen für den Standort Cuxhaven steht. „Ich habe Verständnis dafür, dass der Strabag-Konzern aufgrund der durch CDU/FDP-Bundesregierung herbeigeführten Unsicherheit im Bereich Ausbau der Offshore-Windenergie verunsichert ist und seine Investitionsentscheidungen hinaus zögert. Ich erwarte, dass dieses Unternehmen dann auch klar und deutlich zum Ausdruck bringt, wer dafür verantwortlich ist. Jetzt Arbeitnehmer darunter leiden zu lassen, ist unsozial. Der Strabag-Konzern will Partner der Stadt Cuxhaven beim Auf-und Ausbau als Offshore Basishafen sein. Dann muss er auch weiterhin Verantwortung in dieser Region als Arbeitgeber zeigen.

Sich jetzt von hoch qualifizierten Mitarbeitern zu trennen, ist kurzsichtig und wirtschaftlich unvernünftig. Diese Mitarbeiter verlassen die Stadt und die Region und kehren in der Regel auch nicht wieder. Damit verliert Cuxhaven und Bremerhaven nach den Worten von Uwe Santjer und Gunnar Wegener das wichtigste Potential für diese notwendige Strukturveränderung – qualifizierte, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem IG Metall Chef Karsten Behrenwald aus Bremerhaven ist sich Gunnar Wegener einig, „Wenn gut ausgebildete Mitarbeiter erst mal weg sind, kommen sie nicht wieder“
Und diese hat Auswirkungen auf Handwerk, Handel und Gewerbe insgesamt…