Santjer: Grundschulen besser ausstatten

Zusammen mit SPD Kreispolitiker Henry Kowalewski nutzte SPD Landtagskandidat Uwe Santjer die Gelegenheit sich bei Elternvertretern, Lehrpersonal und der Schulleitung der Grundschule in Dorum zu informieren. Der Schulleiter Rolf Müsterberg stellte heraus, dass der Ganztagsschulbetrieb nur gelingt, weil die Vernetzung innerhalb des Ortes gut ist und überaus engagiertes Personal für die Betreuungszeit gewonnen werden konnte.

Dadurch kann am Nachmittag ein sehr vielseitiges Angebot mit Spezialisten in den Bereichen Kultur, Musik, Sport , Handwerk u.a. betrieben werden. Gleichsam bemängelt Müsterberg, dass die Eltern insgesamt 8000,- € jährlich aufbringen müssen, um die Qualität der Ganztagsschule aufrecht zu erhalten. Er fordert, dass Schule kein Geld kosten dürfen, was aber bei der jetzigen Ausstattung des Landes für die Ganztagsschule nicht realisierbar ist. Für Eltern hat sich die Ganztagsschule bewährt. „Kinder sind mit anderen Kindern zusammen, das ist weltklasse“ resümiert eine Mutter. Beim Mittagessen setzen die Dorumer weitestgehend auf frische Ware aus der Region, die dann direkt in der Schule verarbeitet wird. „Eigentlich haben wir eine Vormittagsschule und nachmittags eine Angebotsschule, besser wäre eine gebundene Ganztagsschule zu haben, so dass der Trommler auch vormittags da sein könnte“ fordert Münsterberg. SPD Landtagskandidat Uwe Santjer stellt in diesem Zusammenhang heraus, wie wichtig es für das Lernen ist, einen Wechsel von An- und Entspannung zu organisieren. Dazu sei die Stundentafel in der jetzigen Struktur jedoch nicht geeignet. Weiter fordert er, den Lehrern die Möglichkeit zu geben, mehr Zeit für pädagogische Begleitung aufbringen zu können. Uwe Santjer erfährt in diesem Gespräch erneut, dass die Struktur für die inklusive Schule nicht gelegt ist. Lernangebote so zu gestalten, dass jede und jeder nach seinen individuellen Möglichkeiten gefördert werden kann, das muss nach Santjer Ziel sein. Münsterberg entgegnet:“ Dafür ist der Personalschlüssel zu gering“.