Santjer: N-Ports soll Ermöglicher, nicht Verhinderer sein

Begleitet von seinem Ratskollegen Oliver Ebken besuchte SPD Landtagskandidat Uwe Santjer die weltweit agierende Firmengruppe der Plambeck Holding AG in Cuxhaven. In diesem Gespräch ging es Santjer hauptsächlich um die Entwicklung im Alten Fischereihafen. Hier hatte Norbert Plambeck die Idee, auf einem bereits gemieteten Grundstück an der Kapitän Alexander Straße ein „Harbour-House“ zu realisieren, in dem auch seine Verwaltung ihren neuen Sitz erhalten sollte.

Bevor Plambeck die Bauvoranfrage im letzten Jahr einreichte, hatte man mehrfach mit Vertretern von NPorts über den Abschluss eines Erbpachtvertrages gesprochen, welcher nach damaligem Stand kein Problem sein sollte. Nachdem die Planungen, bis hin zum positiven Bescheid der Bauvoranfrage abgeschlossen waren, hat NPorts den Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages dann verweigert. Dies wundert Santjer umso mehr, als dass NPorts das Projekt immer begrüßt habe. Nun hat NPorts ein Interessenbekundungsverfahren für den Hafen eröffnet, dass Ende Februar abgeschlossen ist.

In dieses Verfahren ist auch die noch für mehr als zehn Jahre von Plambeck gemietete Fläche einbezogen. In diesem Zusammenhang eröffnet Norbert Plambeck, dass die Plambeck Firmengruppe seit Oktober 2000 an Konzeptionen für den Alten Fischereihafen arbeitet. Es aber einen Durchbruch, trotz mehrerer Anläufe nicht gegeben hat. Aus den vorliegenden Informationen über das Interessenbekundungsverfahren schließen Ebken und Santjer, dass die Hürden für den Erwerb des Hafens so hoch und die Bedingungen so nachteilig sind, dass kein Investor wirkliches Interesse signalisieren wird. SPD Landtagskandidat Uwe Santjer sieht das Problem bei NPorts in Oldenburg und bei der zuständigen Landesregierung angesiedelt.

„Mir scheint, dass NPorts kein wirkliches Interesse an der Entwicklung Cuxhavens hat“, so Santjer. Dieser Zustand muss sich nach Santjers Meinung mit einer neuen Landesregierung ändern. Der SPD Landtagskandidat befürchtet abschließend, dass am Ende weder die aktuellen Initiativen für Bauvorhaben realisiert werden, noch sich Investoren im Verfahren für den AFH finden, so dass NPorts und damit Cuxhaven mit leeren Händen dasteht.