Uwe Santjer (SPD) initiiert Gespräch im Verkehrsministerium: Elbfähre notwendig

„Eine Elbfähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel ist notwendiger denn je“, ist sich der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Santjer aus Cuxhaven sicher. Seit längerem führt er Gespräche mit den Verantwortlichen in Brunsbüttel und interessierten Reedern - nun wird es am kommenden Mittwoch ein erstes Gespräch im Verkehrsministerium mit Staatssekretärin Daniela Behrens und Vertretern aus Schleswig-Holstein geben.

„Ich freue mich sehr, dass meine Bemühungen so hervorragend von den Wirtschaftsförderungen unterstützt werden und nun vom Ministerium aufgenommen wurden“, so der Abgeordnete.

Die Neuauflage des Gutachtens zur Elbfähre hatte ergeben, dass die Fährlinie generell machbar sei und dass das Verkehrsaufkommen einen wirtschaftlichen Betrieb erwarten lassen würde. Auch die intensive Nachfrage von Fährreedern und Spediteuren stütze das Ergebnis, so Santjer. „Nun wird eine Wirtschaftlichkeitsprüfung über die Realisierung entscheiden“, weiß der Cuxhavener.
Besonders die akuten Inftrastrukturprobleme und Staubrennpunkte entlang der A7 wie z.B. die Rader Hochbrücke oder die Köhlbrandbrücke zeigen, so der Sozialdemokrat, dass es den Bedarf gebe. „Allerdings kann eine Elbfähre kein Allheilmittel für die Verkehrsprobleme sein“, stellt Santjer klar. „Aber sie kann ein Bypass sein, um die Situation deutlich zu entzerren.“
Mit dem bisherigen Verlauf der zahlreichen Gespräche zeigt sich Santjer, wie auch seine grüne Kollegin Susanne Menge, sehr zufrieden. „Uns ist es gelungen, die verschiedenen Akteure an einen Tisch zu bekommen und konstruktiv zu arbeiten“, freut er sich. „Nun muss die Wirtschaftlichkeitsprüfung zeigen, wohin der Weg geht.“