Uwe Santjer (SPD): Marineflieger zu Besuch im Landtag – Schule und Kita im Fokus

„Den politischen Alltag sehen und erleben – das ist ganz anders, als es nur in der Zeitung zu lesen“, fassten die Marineflieger aus dem Marinefliegergeschwader 3 in Nordholz ihre Erlebnisse im Niedersächsischen Landtag in Hannover zusammen. Auf Einladung des örtlichen SPD Landtagsabgeordneten Uwe Santjer konnte die 25köpfige Gruppe am Donnerstag den Plenarbetrieb von der Tribüne aus beobachten und im anschließenden Gespräch mit den Abgeordneten Santjer, McAllister (CDU) und Schremmer (Grüne)

Fragen stellen und Anregungen geben.

Und die Angehörigen der 2. Fliegenden Staffel, die im Rahmen der politischen Bildung die Reise auf sich genommen hatten, zeigten sich vielseitig interessiert. Nachdem zunächst die Aufgaben und Bedeutungen der verschiedenen politischen Ebenen wie Land, Bund und Europa besprochen wurden, gingen die Soldatinnen und Soldaten schnell auf die Bedeutung von Kitas und Schulen für die Dörfer über. Dabei machten die Besucher deutlich, dass eine Schule im Dorf sehr wichtig sei und kritisierten Schulschließungen aus finanziellen Erwägungen. McAllister erklärte hierzu, dass die Gestaltung der Schullandschaft Aufgäbe der Kommunen sei. Er vertrat, genau wie Santjer die Auffassung, dass gerade junge Kinder kurze Schulwege haben sollten.

Auch beim Thema Verkehrspolitik und Infrastruktur entspannte sich eine lebhafte Debatte, die die Elbvertiefung, die B73 oder auch den Ausbau der A 26 und A20 umfasste. Santjer warb in diesem Zusammenhang um einen ehrlichen Umgang miteinander und verwies auf die Entscheidungen in Berlin. Zudem forderten die Militärangehörigen eine weitere Elbefähre, ein Projekt, dass Santjer seit längerem eine Herzensangelegenheit ist.

Zum Ende des Gesprächs dankten McAllister, Schremmer und Santjer der Einsatzstaffel für ihr Interesse an der politischen Arbeit und dankten Ihnen besonders für ihre wichtige Arbeit. "Die Marine ist für den Landkreis Cuxhaven ein wichtiger Arbeitgeber und das was sie leisten verdient unsere uneingeschränkte Anerkennung" , waren sich die Politiker einig.