Uwe Santjer (SPD): 3. Kraft für Krippen kommt – Wahlversprechen wird gehalten

Vor dem Hintergrund der Ankündigung der SPD-Landtagsfraktion, die freiwerdenden Mittel des Bundes in die Personalausstattung der Krippen zu investieren, freut sich der örtliche Landtagsabgeordnete und Sprecher für die frühkindliche Entwicklung der SPD Landtagsfraktion Uwe Santjer von Herzen. Verbände, Träger, Eltern und Erzieher haben in Gesprächen immer darauf hingewiesen, dass der Personalschlüssel besonders im Krippenbereich verbessert werden muss.

Mit der Umsetzung des Wahlversprechens durch die Finanzierung der dritten Kraft in Krippen ab 2015 werden nicht nur die Krippen, sondern auch die gesamte Kindertageseinrichtungen entlastet. „Der Einsatz der rot-grünen Landesregierung und der SPD-Bundestagsabgeordneten haben maßgeblich zu diesem Schritt beigetragen“, weiß Santjer, der auf die Hildesheimer Erklärung vom April diesen Jahres verweist. Dort hatte die SPD-Landtagsfraktion nach Diskussion u.a. mit Joachim Büchsenschütz von der Trägerarbeitsgemeinschaft zur gemeinsamen Erziehung in Cuxhaven und Frau Dr. Eva Berns aus der ev. Heimvolkshochschule Bad Bederkesa mehr Gelder aus dem Bildungspaket der Großen Koalition für den frühkindlichen Bereich eingefordert.

„Mit diesem Schritt, der flächendeckenden Finanzierung der dritten Kraft in Krippen, wird endlich der großen Bedeutung der frühen Jahre für die spätere Entwicklung Rechnung getragen“, erklärt der Erzieher und Heilpädagoge, der aus eigener Erfahrung weiß, wie hoch die Arbeitsbelastung gerade in den Krippen ist. Deshalb sei es gut, dort mit der Entlastung zu beginnen. „Wir alle wissen, dass eine gute Entwicklungsbegleitung in der Krippe positive Auswirkungen auf den Entwicklungsverlauf eines Kindes hat“, so der Sozialdemokrat, der begrüßt, dass mit der am Dienstag getroffenen Entscheidung nun endlich Sicherheit für Kitas, aber auch Kommunen, die bisher die dritte Kraft selbst finanziert haben, geschaffen werde.

„Die dritte Kraft, die für einen besseren Personalschlüssel steht, wird uns auch bei unserem Ziel, die Inklusion von Anfang an, weiterbringen“, so der Kultuspolitiker, der darauf verweist, dass deshalb schon im vergangenen Jahr 1,5 Millionen Euro für Fortbildungen im Bereich Inklusion in Krippen bereitgestellt wurden. Diese Fortbildung sei z.B. in der evangelischen Heimvolkshochschule Bederkesa hervorragend installiert.