ElterngeldPlus – mehr Zeit für Familien

ElterngeldPlus - mehr Zeit für Familien! Oliver Ebken ( SPD ) der Ausschussvorsitzende des Ausschusses für Jugend, Soziales, Familie und Gleichstellung der Stadt Cuxhaven beobachtet mit Freude die Entwicklung des ElterngeldPlus. Mit diesem ElterngeldPlus schafft die SPD zusätzliche Freiräume für Familien und stärkt die partnerschaftliche Aufgabenteilung.

Das ElterngeldPlus bringt mehr Flexibilität in die Elternzeit und erkennt den gesellschaftlichen Trend an, dass Mütter früher wieder in ihren Beruf einsteigen möchten – und Väter sich gerne mehr um ihre Kinder kümmern wollen.

 

Im Koalitionsvertrag hat die SPD vereinbart, das Elterngeld so weiterzuentwickeln, dass es in Kombination mit einer Teilzeittätigkeit genutzt werden kann. Ein Partnerschaftsbonus soll beide Elternteile für dieses Modell gewinnen.

 

Ebken und seine Ausschussmitglieder Bernd Michaels, Silke Karallus, Dirk Heitmann, Ulrike Hogrefe, Claudia Schuhmacher und Harald Wewerka freuen sich besonders über die Tatsache das das Bundeskabinett  am 4. Juni 2014 auf Initiative von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) den Gesetzentwurf zur Einführung des ElterngeldPlus bereits beschlossen hat.

 

 • Das ElterngeldPlus erkennt die Pläne derjenigen an, die schon während des Elterngeldbezugs wieder   in Teilzeit arbeiten wollen. Mütter und Väter, die mit einer gewissen Stundenzahl ihrer Arbeit nachgehen wollen, haben dann die Möglichkeit, länger als bisher diese Leistung in Anspruch zu nehmen und so das volle Elterngeldbudget zu nutzen. Das erleichtert ihnen, sich in die neue Lebensphase mit Kind hineinzufinden und Familien- und Erwerbsarbeit fair und zukunftsfest zu verteilen.

 

 • Wenn beide, Mutter und Vater, sich entscheiden, jeweils 25 bis 30 Stunden in der Woche zu arbeiten und sich damit auch die Zeit mit ihrem Nachwuchs zu teilen, dann gibt es einen zusätzlichen Partnerschaftsbonus in Form von vier zusätzlichen ElterngeldPlus-Monaten.

 

 • Außerdem erhalten Eltern mehr Flexibilität bei der Elternzeit. Bislang konnte mit Zustimmung der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers ein Jahr der Elternzeit auf den Zeitraum zwischen dem dritten und dem achten Geburtstag eines Kindes übertragen werden. Durch die Neuregelung können bis zu zwei Jahre auf diesen Zeitraum übertragen werden.

 

Das ElterngeldPlus soll besonders für Alleinerziehende den Wiedereinstieg erleichtern. Alleinerziehende Eltern tragen eine besondere Last und verdienen eine bessere Unterstützung.

 

Insgesamt 60 Prozent der Eltern mit kleinen Kindern wünschen sich eine gleichmäßige Aufteilung von Familie und Beruf. Bereits heute ist etwa die Hälfte der Mütter mit ein- und zweijährigen Kindern ganz selbstverständlich wieder im Beruf; vor Einführung des Elterngeldes war es etwa ein Drittel. Das ElterngeldPlus gewährt Paaren mehr Wahlfreiheit: Väter können sich stärker um ihre Kinder kümmern, Mütter haben mehr Chancen im Beruf. So stärkt das ElterngeldPlus die Geschlechtergerechtigkeit.

 

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Einführung des ElterngeldPlus am 4. Juni 2014 beschlossen. Das Parlament hat sich am 26. September in 1. Lesung mit dem Gesetzentwurf befasst. Die Beratungen dauern an. Das Gesetz zum ElterngeldPlus soll ab 1. Januar 2015 gelten. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Einführung des ElterngeldPlus am 4. Juni 2014 beschlossen. Das Parlament hat sich am 26. September in 1. Lesung mit dem Gesetzentwurf befasst. Die Beratungen dauern an. Das Gesetz zum ElterngeldPlus soll ab 1. Januar 2015 gelten.