Cuxhaven wird zum Deutschen Offshore-Industrie-Zentrum

„Die SPD ist von der Zukunftsfähigkeit der Offshore-Windenergie überzeugt, und deshalb freue ich mich sehr über die Initiative von Wirtschaftsminister Lies, Cuxhaven zum Deutschen Offshore-Industrie-Zentrum weiterzuentwickeln", so der begeisterte Landtagsabgeordnete und hafenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Santjer.

Durch die guten Verhandlungen der Stadt Cuxhaven und ihrer Wirtschaftsförderung an der Seite der rot-grünen Landesregierung mit Siemens ist einer der größten Ansiedlungserfolge in Niedersachsen in den letzten zehn Jahren gelungen. Siemens wird die nächste Generation von Windturbinen in Cuxhaven fertigen. Santjer betont, dass es „nur konsequent ist, auch weiteren Firmen aus der Branche eine Ansiedlungsmöglichkeit einzuräumen“. Von daher freue sich die SPD-Landtagsfraktion, dass Wirtschaftsminister Lies gestern den Startschuss für die Gründung des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums in Cuxhaven gegeben hat.

Die Landesregierung und das Unternehmen Siemens haben von Beginn an darauf gedrungen, dass sich auch leistungsstarke Zulieferunternehmen vor Ort niederlassen, um eine reibungslose und zukunftsfähige Produktion und damit eine lückenlose Wertschöpfungskette zu gewährleisten.

"Nach bisherigen Ankündigungen wird Siemens über 800 Arbeitsplätze schaffen. Je mehr qualifizierte Zulieferer wir aber für den neuen Offshore-Standort Cuxhaven begeistern können, desto mehr qualifizierte Arbeitsplätze schaffen wir für die ganze Region", versichert Santjer.

Der Name Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum ist dabei bewusst gewählt, denn er unterstreicht die Bedeutung Niedersachsens als Energieland Nummer eins und Treiber der Energiewende in Deutschland. Der Offshore-Ausbau in Deutschland wird durch das zu schaffende Zentrum weiter an Fahrt gewinnen.

Das Konzept der Landesregierung für das neue Industrie-Zentrum sieht vor, mit internationalen Marketingmaßnahmen für die Ansiedlung zu werben und gemeinsam mit Siemens passgenau geeignete Zulieferunternehmen zu identifizieren. Diese können vom Land mit verschiedenen Förderinstrumenten unterstützt werden. „Mit dieser Maßnahme wird die gesamte Region im Elbe-Weser-Dreieck gestärkt", hält Uwe Santjer abschließend fest.