Schule am Wiesendamm leistet hervorragende Arbeit

Von einem sehr engagierten und fachlich gut aufgestellten Team wurde der örtliche Landtagsabgeordnete und Kultuspolitiker Uwe Santjer bei seinem Besuch in der Schule am Wiesendamm in Bederkesa empfangen. Gemeinsam mit dem SPD-Politiker Thomas Fahse hatte Santjer die Förderschule besucht, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Und Santjer konnte zunächst darüber aufklären, dass die Schulleiterstelle, des am 31.07.2016 in den Ruhestand entlassenen Förderschulrektor Thomas Kroll, ab dem 01.08.2016 durch eine sehr qualifizierte Nachfolgerin besetzt wird. „Es ist gelungen, einen nahtlosen Übergang zu sichern“, freut sich der Kultuspolitiker, der damit auch die Unsicherheiten in der Elternschaft beruhigen kann.  Santjer, der den ganzheitlichen Bildungsansatz der Schule lobte, betonte die spürbare enge Kooperation aller Pädagoginnen und Pädagogen, die dazu führe, dass die Schule ein Stück zuhause für alle Schüler sei. Durch diese besondere Haltung zum Kind, durch das Anerkennen deren Individualität, gelinge auch die Integration der bisher vier Flüchtlingskinder hervorragend, konnte Dr. Kroll berichten. Er führte aus, dass die Schulleitung in enger Abstimmung mit dem Kollegium und der Landesschulbehörde in der Zeit, als nicht alle Stellen besetzt waren, ein exzellentes Krisenmanagement gezeigt hatte. „Ich wundere mich sehr über die Aussagen der heutigen Landtagsopposition, wenn es um die Unterrichtsversorgung geht“, so Santjer kopfschüttelnd: „CDU/FDP sollte sich erinnern, dass sie die Ausbildungskapazitäten für Sonderpädagogen gekürzt und den Numerus Clausus angehoben haben“, fasste Santjer die Fakten zusammen. „Wer den Lehrermangel heute kritisiert, hätte bei der etwa achtjährigen Ausbildung zum Förderschullehrer bereits 2008/2009 die Weichen stellen müssen“, so der Kultuspolitiker.

Er betont, dass die Schule am Wiesendamm nicht nur für Kinder und Eltern aufgrund der guten Organisation und des Einsatzes der 33 Lehrkräfte und 35 Päd. Mitarbeiter verlässlich war und bleibt, sondern auch in höchstem Maße qualifiziert ist. Die Schule bietet einen gebundenen Unterricht von 31 Wochenstunden und gewährleistet ab dem 01.08.2016 bei vier langen Tagen eine Lehrerversorgung von 93 Prozent und eine Betreuung durch die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 100 Prozent. „Damit können alle in der Schule gut lernen“, betont der Schulleiter.