Bahnstationen Altenbruch und Altenwalde können reaktiviert werden

Wie der örtliche Landtagsabgeordnete Uwe Santjer im Gespräch mit der Staatssekretärin im Verkehrsministerium Daniela Behrens erfahren hat, haben nun auch die Bahnhaltestellen Altenbruch und Altenwalde gute Chancen, reaktiviert zu werden. „Bei der Prüfung des LNVG schnitt die Bahnhaltestelle Altenwalde am besten ab“, freut sich Santjer, der erfahren hat, dass die Bahnhaltestelle aufgrund des sehr guten Ergebnisses kurzfristig reaktiviert werden könnte.

Hintergrund ist, dass die Landesregierung im August 2013 durch Verkehrsminister Olaf Lies den Startschuss zur Untersuchung von Strecken und Haltestellen auf mögliche Reaktivierung gab. Seitdem wurden im LNVG-Gebiet 46 Stationen untersucht, 32 von ihnen haben das Potenzial in den kommenden Jahren reaktiviert zu werden. Finanziert wird die Reaktivierung dann über Regionalisierungsmittel.

Da das Ministerium die Strecken bzw. Haltestellen auf Bitten der entsprechenden Kommunen tätig wird, wurde nun der Bereich der Stadt Cuxhaven geprüft. „Mit sehr erfreulichem Ergebnis“, findet Santjer. Altenbruch sei zwar nicht kurzfristig reaktivierbar, man sehe aber das Potential und rechne mit einer langfristigen Umsetzung, da zunächst technische Maßnahmen nötig seien,

„Ich freue mich sehr, dass nach Spieka bzw. Cappel-Midlum weitere Bahnhaltestellen im Landkreis Cuxhaven zur Reaktivierung vorgeschlagen wurden“, so der Cuxhavener. Spieka und Cappel-Midlum wurden bereits in der ersten Runde überprüft und eine der beiden Haltestellen soll ebenfalls reaktiviert werden. „Nun sind die Kommunen am Zug“, berichtet Santjer, der darauf hinweist, dass das Land 75 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt, den Rest müssten die Kommunen bzw. Dritte wie z.B. die Deutsche Bahn tragen.