Maritimen Standort Norddeutschland gemeinsam weiterentwickeln – Rot-Grüne Hafenpolitikerinnen und –politiker tagen in Hamburg

Eine enge, bundesländerübergreifende Zusammenarbeit ist bei der Fortentwicklung des Maritimen Standortes Norddeutschland von großer Bedeutung. Das haben auf Initiative der beiden Niedersachsen Uwe Santjer (SPD) und Susanne Menge (Bündnis90/Die Grünen) die hafenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD und Grünen aus den fünf Küstenländern bei ihrem heutigen Treffen in Hamburg mit einer gemeinsamen Absichtserklärung bekräftigt (siehe Anlage).

Themen wie die Entwicklung der Umschlagszahlen im Seegüterverkehr, der Ausbau der Infrastruktur sowie die Fortentwicklung der maritimen Innovationsförderung waren unter anderen Gegenstand der Beratung. Das heutige Treffen setzt den im letzten Jahr begonnenen Austausch der Parlamentsfraktionen fort.

Dazu Uwe Santjer, hafenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: "Wir werden nur gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit des maritimen Standortes Norddeutschland sichern und die notwendigen Investitionen beim Bund einwerben können. Die niedersächsischen Häfen profitieren von dieser Zusammenarbeit in besonderem Maße. Daher ist neben dem Austausch der jeweiligen Landesregierungen auch die regelmäßige, gemeinsame Beratung auf Parlamentsebene hilfreich. Das heutige Treffen in Hamburg hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet."

"Die Zusammenarbeit der norddeutschen Länder ist elementar für die zukünftige Entwicklung der niedersächsischen Häfen. Nur wenn die Länder an einem Strang ziehen, werden wir die Position Niedersachsens stärken können“, so Santjer. Auch im Hinblick auf die Offshore-Windenergie müssten sich Basis- und Servicehäfen noch stärker vernetzen. Es gelte, die individuellen Standortvorteile nicht gegenseitig auszuspielen, sondern sich gegenseitig sinnvoll zu ergänzen.