Radwegekonzept 2016 vorgestellt – Landkreis Cuxhaven mit 6 Strecken dabei

Wie der örtliche Landtagsabgeordnete Uwe Santjer mitteilt, wurde das „Radwegekonzept 2016 für Landesstraßen“ vom Verkehrsministerium vorgestellt. Dabei umfasst das neue Konzept 144 Einzelprojekte in einer Gesamtlänge von 461 Kilometern und Investitionskosten von 100 Millionen Euro im vordringlichen Bereich. „Im Landkreis Cuxhaven stehen 6 Strecken auf einer Gesamtlänge von 16,6 Kilometern im vordringlichen Bedarf“, freut sich Santjer.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) war Ende 2015 aufgefordert worden, das Radwegekonzept fortzuschreiben. Kommunen, Landkreise und kreisfreie Städte  wurden gebeten unter Einbindung weiterer Akteure eine eigene Priorisierung der Radwege zu erstellen. „Im Vordergrund für die Bewertung und Gewichtung der Projekte standen dabei Kriterien wie Radwegsicherung an Kitas und Schulen, Radfahrerpotenzial, Lückenschluss, Tourismus, Machbarkeit und Kosten“, erklärt der Landespolitiker.  Gemäß den Vorgaben konnten 144 Projekte mit der höchsten Punktzahl in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen werden.

Im Landkreis Cuxhaven sind dies folgende Strecken:

L 128, Geestenseth – Wollingst, auf 2,175 km
L 143, Donnern – Sellstedt, auf 1,742 km
L 119, Großenhain – Meckelstedt, auf 2,35 km
L 119, Ortsdurchfahrt Fickmühlen, auf 1,143 km
L 122, Kirchwistedt – Kuhstedt, auf 5,152 km
L 134, Uthelde – Meyenburg, auf 4,1 km

„Radfahren ist gesund, umweltschonend und macht vor allem auch Spaß“, so Santjer, der berichten kann, dass das Fahrrad sowohl im Alltag als auch im Freizeitverkehr zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit einem Anteil von 15 Prozent am Gesamtverkehr ist der Radverkehr in Niedersachsen bereits heute überdurchschnittlich hoch. „Mit dem neuen Radwegekonzept wollen wir weiter die Attraktivität des Radverkehrs steigern und auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten“, so der Cuxhavener. „Das „Radwegekonzept 2016 für Landesstraßen" ist das Ergebnis eines umfassenden Dialogs mit den Kommunen.“