Statement zur Bertelsmann-Studie zum Vergleich der frühkindlichen Bildungssysteme

„Das Ergebnis zeigt, dass es wichtig und richtig war, dass die SPD geführte Landesregierung nach dem Wechsel 2013 sofort erhebliche Mittel investiert hat, um die Personalausstattung in den Krippen und Kindergärten des Landes zu verbessern. Ich freue mich über den dritten Platz im Ländervergleich beim Personalschlüssel in Kindergärten, wir sind an dieser Stelle besser geworden.

Mit der Einführung der dritten Kraft in Krippen seit 2014 und der weiteren  Verbesserung des Personalschlüssels in Kindergärten, die wir seit einigen Monaten schrittweise umsetzen, wird die Qualität der frühkindlichen Bildung noch besser werden.

Deutlich wird mit Blick auf die Studie, dass die schwarz-gelbe Vorgängerregierung bei der frühkindlichen Bildung viele Baustellen hinterlassen hat, die wir nach und nach abarbeiten. Die Mittel für die frühkindliche Bildung in Krippen und Kita sind von 400 auf 800 Millionen Euro verdoppelt worden, wir können mit zusätzlichen 60 Millionen Euro jedes Jahr 1.500 PädagogInnen zusätzlich einstellen, weil wir die Mittel auch in den nächsten Jahren bereit stellen – damit beginnend wollen wir kontinuierlich den Bedarf decken, den die Bertelsmann-Studie auf 3.300 vollzeitbeschäftigte Fachkräfte schätzt. So viele PädagogInnen brauchen wir in Niedersachsen mittelfristig, um den so genannten Personal-Kind-Schlüssel weiter zu verbessern.

Mein Fazit ist: Wir haben rechtzeitig auf den steigenden Bedarf reagiert, bis heute 20.000 neue Plätze in Krippen und Kita gebaut und bereit gestellt. Wir werden weiter in die Qualität der Betreuung investieren und gleichzeitig das sozialdemokratische Bildungsversprechen einlösen – Bildung muss für alle kostenlos sein in Niedersachsen. Deshalb schaffen wir die Kita-Gebühren auch für die ersten beiden Kindergartenjahre ab.“