Statement von Uwe Santjer zu den Forderungen von ver.di für eine Qualitäts- und Ausbildungsoffensive im Kita-Bereich

"Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt ver.dis Einsatz für eine höhere Qualität im Bereich der frühkindlichen Bildung. Die rot-grüne Landesregierung hat in der laufenden Wahlperiode bereits zahlreiche Schritte unternommen, um hier sowohl quantitative als auch qualitative Verbesserungen zu erreichen, und dabei eine Menge bewegt. Das zeigt nicht zuletzt auch der dritte Platz Niedersachsens in Bezug auf den Personalschlüssel in unseren Kindergärten aus der kürzlich veröffentlichten Vergleichsstudie der Bertelsmann-Stiftung. Gemeinsam mit den Kommunen haben wir bis heute 20.000 neue Plätze in Krippen und Kitas bereitgestellt und die Landesmittel im Bereich der frühkindlichen Bildung auf 800 Millionen verdoppelt.

Trotzdem stimmen wir mit ver.di völlig überein, dass es noch viel zu tun gibt: Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden in der nächsten Wahlperiode nicht nur die Elterngebühren für Kindertagesstätten abschaffen, sondern auch in Zukunft kontinuierlich in die Qualität der Betreuung investieren. Dafür werden wir noch mehr engagiertes und hochqualifiziertes Personal benötigen. Aus diesem Grund müssen wir den Beruf des Erziehers und der Erzieherin attraktiver gestalten. Deshalb werden wir das Schulgeld für Erzieherinnen und Erzieher überall dort abschaffen, wo es noch erhoben wird, und das Modell der parallelen Ausbildung zum Sozialassistenten mit einer berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin weiter stärken. Auf diese Weise könnten die Auszubildenden bereits während der Ausbildung ein Einkommen beziehen und trotzdem staatliche Ausbildungsförderungen erhalten.

 

Wir stehen auch in Zukunft Seite an Seite mit den Kolleginnen und Kollegen in den Krippen und Kindertagesstätten und werden weiter dafür sorgen, dass unsere Kinder die bestmögliche Betreuung und Bildung erhalten.“