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Perspektivpapier für den Hafen Cuxhaven soll 2018 kommen

Schwerlastkaje bei Nacht

Wie der örtliche Landtagsabgeordnete Uwe Santjer im Gespräch mit Hafenminister Olaf Lies erfuhr, wird im nächsten Jahr ein Perspektivpapier für den Hafen Cuxhaven erstellt. „Ich freue mich sehr, dass N-Ports nun gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium und der Hafenwirtschaft in Cuxhaven Perspektiven beschreiben wird, wie es mit dem Hafen Cuxhaven weitergehen wird“, so der Hafenpolitiker aus Cuxhaven.

In dem Perspektivpapier, das von Santjer ausdrücklich unterstützt wird, soll es um die allgemeine Hafenentwicklung, weitere Umschlagsflächen und auch die Möglichkeit von weiteren Industrieansiedlungen gehen. Nach den bisherigen positiven Entwicklungen im Cuxhavener Hafen der letzten vier Jahre, beginnen die Planungen für den Ausbau der Liegeplätze 5-7. „Darüber hinaus muss sich der Cuxhavener Hafen in Zukunft als Umschlags- und Industriehafen am Markt etablieren“, weiß Santjer. In diesem Zusammenhang lobt Santjer die gute Arbeit von N-Ports in Cuxhaven.

Zudem wird es, so Santjer, einen Sonderblock „Kreuzfahrt“ geben. Dazu soll es ein Gutachten geben, um zu klären, ob es in diesem Bereich weiteren Bedarf und Interesse seitens der Cuxhavener Branche gibt. Santjer, der klar stellt, dass es hierbei nicht um Konkurrenz gegenüber der bestehenden Industrie gehe, sondern um eine sinnvolle Ergänzung des Angebots, unterstützt diese Prüfung. „Wir müssen nun abwarten, ob der Bedarf besteht und wenn ja, unter welchen Bedingungen, es realisierbar wird“, so der Cuxhavener. Eins steht für Santjer aber klar im Vordergrund: „Wenn es in Cuxhaven Kreuzfahrt geben wird, dann als grüner Vorzeigehafen, als Modellhafen im Zeichen der Nachhaltigkeit. Umwelt und Kreuzfahrt müssen hierbei miteinander einhergehen.“