SPD,

Land unterstützt Unternehmensnachfolge im Landkreis Cuxhaven

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Frank Nägele hat im Beisein von SPD Landtagsabgeordneten Uwe Santjer in Otterndorf einen Förderbescheid an die Haigis & Schultz GmbH übergeben. Mit der Landesförderung in Höhe von rund 130.000 Euro soll der Fortbestand des Unternehmens im Rahmen der Unternehmensnachfolge gesichert werden.

Staatssekretär Dr. Nägele übergibt Förderbescheid an Haigis & Schultz

Dr. Nägele sagte: „Es ist mir ein besonderes Anliegen mit unserer Förderung ein traditionsreiches Unternehmen in Otterndorf zu unterstützen und einem jungen Gründer bei der Unternehmensnachfolge einen guten Start zu ermöglichen. Ich freue mich, dass in Otterndorf ein langjähriger Mitarbeiter den Mut gefasst hat, das Unternehmen fortzuführen. Das hat Beispielcharakter auch für andere Unternehmensnachfolgen.“

Uwe Santjer zeigt sich begeistert, dass wieder einmal Fördergelder in den Landkreis Cuxhaven geflossen sind. “Die Finanzmittel sind bei diesem weltweit agierenden Unternehmen sehr gut angelegt, die dazu beitragen Arbeitsplätze zu halten und zu stabiliesieren,“ so der Sozialdemokrat, der sich beim Unternehmer und bei Herrn Feuster von der IHK für das gute Miteinander bedankt.

Die Firma Haigis & Schultz hat sich in den vergangenen Jahren von einem klassischen Messebauer zu einem Spezialbetrieb für die Ausstattung von Messeständen entwickelt. Das Spektrum des Unternehmens reicht von der Entwicklung und Umsetzung bis zur Fertigung von kreativen und hoch qualitativen Konstruktionen.

 

Hintergrund:

Aktuell unterstützt das niedersächsische Wirtschaftsministerium 31 Unternehmen und einen Projektträger im touristischen Bereich mit rund 16 Millionen Euro für betriebliche Investitionen. Die einzelbetriebliche Investitionsförderung für gewerbliche Unternehmen bildet den Schwerpunkt der Förderung und beträgt rund 15 Millionen Euro. Insgesamt kommen 12 Anträge aus dem Raum Lüneburg, neun aus Braunschweig, sieben aus dem Raum Weser-Ems sowie vier aus der Leine-Weser Region.

Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) sowie aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Mit den Fördergeldern unterstützt das Land Unternehmerinnen und Unternehmer in strukturschwachen Regionen bei wichtigen Investitionen und Vorhaben. Voraussetzung für die Förderung ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. Insgesamt entstehen mit den Fördergeldern mehr als 226 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, 61 Dauerarbeitsplätze werden gesichert. Unsere Förderung löst in den nächsten Jahren rund 84 Millionen Euro an Investitionen aus.

 

Auf dem Bild (v.l.): Harald Zahrte, Günter Feuster, Uwe Santjer, Marcel Räupert, Dr.Frank Nägele